Die Bischofskonferenz hat 2024 die Konferenz der Schulamtsleiterinnen und -leiter der österreichischen Diözesen beauftragt, ein Positionspapier zu erarbeiten, das einerseits die Bedeutung des konfessionellen Religionsunterrichts unterstreicht, andererseits aber auch Möglichkeiten der Kooperation innerhalb des gesetzlichen Rahmens aufzeigt.
Ein Festakt im Minoritensaal in Graz bildete am gestrigen Abend den feierlichen Abschluss der 6. Olympiade im katholischen Religionsunterricht. Geehrt wurden die jungen Preisträger:innen und Finalist:innen von THEOLYMPIA 2026. Der Wettbewerb wird jährlich österreichweit ausgetragen. In diesem Schuljahr wurde eine vielschichtige Fragestellung in den eingereichten Text- und Bildbeiträgen verhandelt: "Dankbarkeit — Tugend oder Taktik?"
Mit insgesamt 499 Einreichungen verzeichnet THEOLYMPIA heuer einen neuen Höchststand – in beiden Kategorien wurden jeweils so viele Beiträge wie noch nie eingereicht. Nun stehen die Sieger:innen der aktuellen Olympiade im katholischen Religionsunterricht fest: In der Kategorie Essay wurden drei Gewinner:innen aus 273 Einreichungen gekürt. In der Kategorie Foto wählte die Jury drei Siegerbeiträge aus 226 eingereichten Arbeiten aus. Das Thema der Ausschreibung, "DANKBARKEIT – Tugend oder Taktik?", erwies sich damit als überaus anschlussfähig für die Lebenswelt junger Menschen.
Ein Monat nach seiner Bischofsweihe feierte Erzbischof Josef Grünwidl einen Gottesdienst mit 1000 Religionslehrerinnen und Religionslehrern im Stephansdom.
Auch im aktuellen Schuljahr sind Schüler:innen der höheren Schulen, die den katholischen Religionsunterricht besuchen, dazu aufgerufen, sich in Form eines Essays oder kreativ-fotografisch mit einem gesellschaftlich relevanten Jahresthema auseinanderzusetzen. Der österreichweite Wettbewerb THEOLYMPIA geht mit der titelgebenden Fragestellung “Dankbarkeit — Tugend oder Taktik?” in die mittlerweile sechste Ausschreibungsrunde.