Was macht ein gutes Leben aus? Dieser Frage widmet sich die Religionsolympiade THEOLYMPIA im Schuljahr 2026/27 und lädt Schüler:innen der mittleren und höheren Schulen, die den katholischen Religionsunterricht besuchen, ein, ihre persönliche Vision eines guten Lebens zu entwickeln. Erstmals stehen dafür drei Wettbewerbskategorien zur Auswahl: Poetry Slam ergänzt als neues Format Essay und Fotografie.
Die Bischofskonferenz hat 2024 die Konferenz der Schulamtsleiterinnen und -leiter der österreichischen Diözesen beauftragt, ein Positionspapier zu erarbeiten, das einerseits die Bedeutung des konfessionellen Religionsunterrichts unterstreicht, andererseits aber auch Möglichkeiten der Kooperation innerhalb des gesetzlichen Rahmens aufzeigt.
Ein Festakt im Minoritensaal in Graz bildete am gestrigen Abend den feierlichen Abschluss der 6. Olympiade im katholischen Religionsunterricht. Geehrt wurden die jungen Preisträger:innen und Finalist:innen von THEOLYMPIA 2026. Der Wettbewerb wird jährlich österreichweit ausgetragen. In diesem Schuljahr wurde eine vielschichtige Fragestellung in den eingereichten Text- und Bildbeiträgen verhandelt: "Dankbarkeit — Tugend oder Taktik?"
Mit insgesamt 499 Einreichungen verzeichnet THEOLYMPIA heuer einen neuen Höchststand – in beiden Kategorien wurden jeweils so viele Beiträge wie noch nie eingereicht. Nun stehen die Sieger:innen der aktuellen Olympiade im katholischen Religionsunterricht fest: In der Kategorie Essay wurden drei Gewinner:innen aus 273 Einreichungen gekürt. In der Kategorie Foto wählte die Jury drei Siegerbeiträge aus 226 eingereichten Arbeiten aus. Das Thema der Ausschreibung, "DANKBARKEIT – Tugend oder Taktik?", erwies sich damit als überaus anschlussfähig für die Lebenswelt junger Menschen.